Fachgremien

Bei der Entwicklung und Koordination gesundheitspolitischer Maßnahmen, Planungen und Konzeptionen wird das Sozialministerium durch Fachgremien, die zukünftig unter dem Dach der Landesgesundheitskonferenz sind, unterstützt. Fachgremien bereiten zudem auch zielgruppenspezifische Informationen vor.

Die in alphabetischer Reihenfolge aufgeführten Fachgremien führen Dialoge zu spezifischen und strategischen Fragestellungen der Gesundheitspolitik in den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung und Prävention, medizinische Versorgung und Pflege durch.

Federführung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Förderung der flächendeckenden Verbreitung der Gesundheitstelematik zur Unterstützung insbesondere der sektorenübergreifenden Versorgung chronisch Kranker und im ländlichen Raum.

Vernetzung aller an der Organspende beteiligten Institutionen in BW, Förderung der Organspende durch Öffentlichkeitsarbeit, Aus-, Fort- und Weiterbildung, Schulaktionen.

Weitere Informationen: www.organspende-bw.de

Aufgabe der LAG Sucht ist die Beratung allgemeiner und grundsätzlicher Fragen der Suchtprävention und Suchthilfe in Baden-Württemberg.

Vereint alle an der psychiatrischen Versorgung beteiligten Akteure. Der LAK Psychiatrie ist sowohl das Forum der fachlichen Beratung des Ministeriums als auch der Abstimmung und Koordination der verschiedenen Beteiligten.

Der Landesausschuss vernetzt alle Akteure im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention. Er befasst sich mit landesweiten Strategien und Programmen zur Gesundheitsförderung und Prävention und erarbeitet entsprechende Empfehlungen (vgl. Landesgesundheitsgesetz § 8).

Umfasst relevante Beteiligte der geriatrischen Versorgung. Krankenkassen, MDK, geriatrischen Landesarbeitsgemeinschaften, BWKG, die Landesärzte- und Zahnärztekammer, Kassenärztliche- und Zahnärztliche Vereinigung, weitere beteiligte Beteiligungsgruppen, kommunale Landesverbände, Landesseniorenrat. Die bislang vom Sozialministerium moderierte AG Geriatrie geht im neuen Landesbeirat auf.

Fachdialog für alle an der palliativen Versorgung beteiligten Akteure. Setzt sich für die Umsetzung einer flächendeckenden ambulanten Palliativversorgung ein.

Führt Fachdialoge zur Sicherstellung der Versorgung krebskranker Patienten, Entwicklung der medizinischen Versorgungsstrukturen, besseren Verzahnung zwischen ambulanten und stationären Angeboten, Qualitätssicherung, Primärprävention sowie Stärkung der Patientenorientierung.

Fachdialog für alle an der Schmerzversorgung Beteiligten, arbeitet an der Verbesserung der Schmerzprävention, schafft ein Netzwerk aller vorhandenen Einrichtungen und integriert diese in das Versorgungssystem.

Der Landeskrankenhausausschuss dient dazu, bei der Krankenhausplanung und der Aufstellung der Investitionsprogramme einvernehmliche Regelungen mit den Ausschussmitgliedern, insbesondere mit der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, den Landesverbänden der Krankenkassen und dem Landesausschuss Baden-Württemberg des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, herbeizuführen (§ 9 Abs. 2 LKHG).

Umfasst alle an der Versorgungssteuerung unmittelbar Beteiligten sowie die kommunale Ebene und die Patientenvertretung. Wichtige Fragen der Versorgung werden sektorenübergreifend und patientenbezogen analysiert.

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